Jenseits der Finsternis

ErrothXero - know the darkness and go beyond_kleiner

Endlich konnte ich die Tempera-Farben ausprobieren! Nachdem ich auch schon etwas mit Ölfarben experimentiert habe, war es nun auch an der Zeit für ein Tempera-Experiment.Vorletzte Nacht hatte ich einen sehr amüsanten Traum über meinen lieben Erroth’Xero und mich, wie wir über Evolution/Digitation redeten. Ich wachte auf nachdem Erroth’Xero meinte “Those who desire true power must know the darkness…and go beyond.” (Die, die nach wahrer Kraft streben, müssen die Finsternis verstehen … und jenseits gehen.) Offensichtlicherweise habe ich vor dem Schlafengehen, auf Empfehlung einer Freundin hin, die neuen Folgen der Serie Adventure Tri angesehen. Die neue Staffel ist ok, aber nicht mehr. Kein Vergleich zu den ersten drei Staffeln, die ich als Kind gesehen habe.

Zurück zu Tempera: Ich mag diese Farben inzwischen sehr, obwohl es am Anfang seltsam war mit ihnen zu malen. Sie sind in etwa wie eine Fusion zwischen Acryl und Wasserfarben. Am Anfang war ich sehr gestresst, da die Farben so extrem schnell trocknen (was nicht zu meinem gewöhnlichen Acryl-Malstil passt), aber als ich begriff, dass ich die Farben ganz einfach durch hinzufügen von Wasser wieder verflüssigen kann, machte es richtig viel Spaß mit Tempera zu arbeiten, da dies ein paar interessante Möglichkeiten im Blending-Bereich eröffnet. Und das lahme Experimentier-Werk wurde richtig cool – ehrlich gesagt gefällt es mir sogar richtig gut, besonders da Xero drauf ist und ich ihn schon eine Weile nicht mehr gezeichnet habe, dabei verdient er echt mehr Aufmerksamkeit. x3
Desweiteren habe ich meine Liebe zu größeren Formaten entdeckt. Normalerweise wähle ich die Bildgröße so klein wie möglich und verwende dann winzige Zeichentools um winzige Details zu machen und das braucht Stunden um Stunden und Stunden, um auch nur kleine Werke zu machen, da sie so viel beinhalten und ich besonders vorsichtig sein muss. Hier, bei diesem Werk, verwendete ich eine 18x24cm Leinwand für ein Protrait – und es braucht nur circa 3-4 Stunden (Vorbereitungen inkludiert). Okay, mit Tempera/Pinseln kann man nicht so fein arbeiten wie mit Tusche/Stiften/Kulli/etc, klar, aber dieser eher grobe Zeichenstil auf größeren Formaten hat einen ganz eigenen Charme, finde ich.
Als nächstes möchte ich ausprobieren Tempera mit Acryl und/oder Wasserfarben in einem Werk zu kombinieren. Danach geh ich in die Skizzen/Konzept-Phase für ein größeres Werk über, dass ich seit ein paar Tagen im Kopf habe.

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