Eines Tages kommen wir zurück

Eines Tages kommen wir zurück

->>Materialien: Tusche, Wasserfarben
->>Größe: etwas größer als A4
->>Fertiggestellt: 2.1.2013

Obwohl in diesem zwei Drachen vorkommen, die zu einer meiner Haupt-Welten gehören, hat dieses Bild nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun.
Vor langer Zeit besuchten mächtige und weise Kreaturen die Erde, genannt „Drachen“.
Die Drachen mochten diese Welt und wollten auch keinem was zu Leide tun.
Irgendwann trafen sie die Menschen und lebten für eine Weile in Frieden mit ihnen.
Aber insgeheim fürchteten die Menschen die Drachen als sie begriffen, dass die Drachen im Grunde harmlos waren, wurden die Menschen überheblich so schlossen sie sich alle zusammen und beschlossen die Drachen zu vertreiben, zu töten oder zu unterwerfen.
Der Krieg zwischen den beiden Rassen dauerte lange an und es gab viele Tote. Somit beschloss der Rat der Drachen, dass sie diese Welt wieder verlassen würden, um weitere Tode zu vermeiden.
Am Tag der Abreise kam eine Frau zum Berg der Drachen. Sie hatte keine Angst vor den Drachen, deren Klauen doppelt so groß waren wie sie selbst. Und die Drachen waren verwundert und neugierig –also taten sie der Frau nichts, die so anders war als die restlichen Menschen. Somit ließen sie die Frau zu ihren Anführern vor. Die Frau verbeugte sich vor den Anführern und fragte, ob sie mit ihnen mitkommen könnte. Die Drachen waren sehr überrascht über die Bitte und blickten sich unschlüssig an, begannen langsam miteinander zu diskutieren.
Auf einmal traten zwei Drachen vor, welche schon seit sie geschlüpft sind unzertrennlich sind, und gingen zu den Anführern und sagten, dass sie für die Frau bürgen.
Die Gefährtin des Haupt-Anführers blickte die Frau zornig an, „Deine Rasse hat so viele von uns grundlos getötet! Sag mir: warum sollten wir deinesgleichen eine Chance geben! Sag mir warum wir dir die Chance geben sollten mit uns zu kommen!“ Die Frau sah die Drachin ruhig an und antwortete, “Nicht alle von uns sind böse! Jeder hat eine zweite Chance verdient. Ich bin mir sicher, dass es auch böse Drachen gibt. Jede Rasse hat böse und gute Kreaturen – und mache Kreaturen sind irgendwas dazwischen.” Die Drachin schnaubte, aber überdachte die Worte der Frau und nickte dann, „Okay“. Dann blickte die Drachin zu den restlichen Anführern. Auch diese stimmten zu. Somit wandte sich der Hauptanführer an seine Drachen-Gruppe, „Nun denn, meine Freunde. Wir verlassen diese Welt. Aber diese Frau hat recht. Darum werden wir den Menschen eine weitere Chance geben. Wir werden sie beobachten, und wenn wir sehen, dass sie sich bessern, kehren wir zurück.“ Die Drachen waren einverstanden und so öffnete der Haupt-Anführer ein Portal. In einer Reihe begannen die Drachen durch das Portal zu gehen.
Die Menschenfrau sah die drei Drachen an, die für sie bürgen und bedankte sich. Einer erwiderte leicht lächelnd „Kein Problem, Mensch. Ich habe gesehen, dass du nicht wie die anderen bist.“ Er nahm sie, und setzte sie auf seinen Kopf. Dann gingen auf sie durchs Portal und verließen die Welt für immer.