Die Reise einer Künstlerin

Die Reise einer Künstlerin

->> Materialien: Tusche, Acryl, Wasserfarben, Buntstifte, Tusche
->> Größe: A4
->> Fertiggestellt: 10.5.2014

Als welten-erschaffende Künstlerin hab ich mich oft gefragt, wie es wäre eine meiner Welten zu besuchen – und welche würde ich als erste besuchen?
Ich entschied, dass ich als erstes meine zweite Hauptwelt besuchen würde: Iphyon. (aber ich würde Iphyons Vergangenheit besuchen, nicht die Gegenwart).
Damals gab es in Iphyon viele Kreaturen-Stämme…und in diesen Stämmen gab es ein paar Einzelne, die auf irgendeine Art anders, seltsam sind. Diese „Seltsamen“ werden meist von ihren jeweiligen Stämmen verbannt.
Ich würde all diese Verbannten aufsuchen, vereinen und mit Ihnen umherziehen.

Da es in Iphyon zu dieser Zeit keine Menschen gab, würde ich mich natürlich verändern, sobald ich Iphyon betreten würde. Ich würde Teil der Nomaden-Stämme sein, und meine Rasse wäre „Aschenwind“.

Nun zu meinen Begleitern:
->die große Kreatur, die ich reite:
als er kleiner war, wurde er “Demr” genannt (bedeutet “minderwertig“), da er durch eine Art genetischen Defekts keine Beine und einen seltsamen Kopf entwickelte. Wenn ich ihn treffe, würde ich ihm den Namen Askar geben (was “freundlich” bedeutet)
Die anderen Drachenvögel hatten Angst vor ihn und verspotten ihn somit. Immer wenn etwas passierte oder jemand krank wurde, schob man es auf Demr.
Schließlich wurde er verbannt, aber er schaffte es die raue Wildnis zu überleben und entwickelte sich vom Jungtier zum Ausgewachsenen.
Er war dennoch ein sehr lieber Kerl – obwohl man in nie gut behandelte. Und er schaffte es auch diese freundliche Art beizubehalten.
Nach ein paar Jahren traf er eine andere verbannte:
->Reii’ra, die grüne Eule mit den Hörnern und der Maske: Sie ist eine Aquiall (Eulen in allen farben, oft mit Hörnern oder Schwänzen von anderen Tierarten). Reii’ra ist sehr neugierig und wie sie jung war betrat sie einen heiligen Tempel der dunklen Geister obwohl es verboten ist (merke: dunkel ist nicht gleich böse). Die dunklen Geister erwählten Reii’ra als ihr “Auge” (die Geister erzählte Reii’ra das sie schon immer mal das Tageslicht sehen wollten und Reii’ra bot ihre Hilfe an), damit auch sie das Tageslicht mal sehen können. Dadurch war Reii’ra „schattenberührt“ wodurch sie das Schattenmal auf ihrem Gesicht zeigte und sie ein paar spezielle Fähigkeiten erhielt. Die anderen Kreaturen ihres Stammes nannten sie nun „vom Bösen berührt“ und verbannten sie – denn ihr Stamm setzt dunkel und böse gleich, was aber falsch ist. Somit beschützten die dunklen Kräfte Reii’ra in der Wildnis, sodass sie nicht gefressen wurde und aufwachsen konnte. Irgendwann machte sie sich eine Maske, damit sie andere nicht so erschreckte mit ihrem dunklen Mal. Dann traf sie Askar.
->Longr, die kleine Kreatur auf meiner Schulter. Er ist auch ein Aquiall.
AlsReii’ra verbannt wurde folgte er ihr heimlich. Da er unnormal klein ist fühlte er sich sehr fehl am Platz. Es hat außerdem die Fähigkeit sich so zu verstecken, dass niemand ihn mehr sehen oder wahrnehmen kann. So wurde er nicht gefressen. Als Reii’ra ihre Maske anfertigte, machte er sich auch eine.
An dem Tag an dem Reii’ra Askar traf, wurde Longr zum ersten Mal gesehen – obwohl er seine Fähigkeit einsetzte. Deswegen hatte er anfangs Angst vor Askar, da dieser seine Tarnung immer durchschauen konnte. Aber bald schon merke er, dass Askar sehr nett ist.
Die drei wurden bald sehr gute Freunde und wanderten umher, hatten niemals ein zu Hause, aber zumindest eine Familie.
->Ischko, die kleine Kreatur unter Askar. Seit seinem Schlüpftag hat er keine Ahnung er seine Eltern sind oder zu welchem Stamm er gehört. Somit wuchs er fern von deren Ansichten und Traditionen auf. Er ist ein sehr intelligentes Kerlchen und schaffte es so zu überleben.
Er wollte nie Teil eines Stammes sein, da keiner zu ihm passte, wie er fand.
Eines Tages traf er einen Naturgeist und freundete sich mit ihm an, da beide viele Ansichten teilten. Der Naturgeist musste aber bald weiterziehen, gab Ischko aber noch eine Naturgeist-Maske, welche ihn als Freund der Naturgeister auswieß. (auf der Zeichnung ist sogar ein Aether-Naturgeist)
->Voreill; die Kreatur ganz oben. Er stammt von derselben Rasse wie Askar, aber aus einem anderen Stamm. Er hat eine etwas unnormale Flügelform. Während seiner Zeit als Jugendlicher hielt er ein paar seiner Altersgenossen davon ab einen kleinen, wehrlosen Ratzner (Mäuse mit nur einem Paar Beine und einem Eichhörnchenschwanz) zu quälen. Der Ratzner konnte entkommen, aber die Anderen machten sich nun über Voreill lustig, weil er mit „dem Essen spielt“. Aber sie trauten sich nie Voreill wirklich was zu tun, da jeder weiß, dass er ein sehr guter Kämpfer ist. Voreill verschließ den Stamm dann von selbst. Kurze Zeit später rettete er den Ratzner erneut davor gefangen und gefressen zu werden; und so wurden sie Freunde. Voreill baute dem Ratzner eine kleine Schaukel und band sie sich um den Hals.