Über Farphyni

  • Über die Künstlerin

Christina “Farphyni” Maisl ist eine selbstgelernte Symbolistin und Fantasy-Künstlerin, geboren am 30. Mai in 1996 in Österreich.
Um ihre absolute künstlerische Freiheit zu gewährleisten, beschloss sie Kunst als Hobby zu behalten und studiert derzeit Biotechnologie. Ihren Bachelor erhielt sie 2018.
Obwohl sie hauptsächlich Zeichnerin und Malerin ist, entwirft und nähte Farphyni auch Kostüme und Taschen, webt Stoffe, macht Schmuck aus Leder und formt Skulpturen. Sie probiert stets gerne etwas neues aus!
Bei gezeichneter Kunst verwendet Farphyni eine große Bandbreite an Materialien, wie zum Beispiel Acryl, Blei- & Buntsifte, Tusche, Wasserfarben, Kugelschreiber, Copics und viele weitere.

Farphyni versucht die Realität in ihrer ungeschminkten Eigenart darzustellen; überzeugt, dass Kunst absolute Wahrheit repräsentieren sollte, die nur indirekt beschrieben werden kann, daher denkt sie, dass Kunst nicht Teil der Alltagserfahrung sein muss. Ihre Werke sind persönlich und drücken ihre eigenen Ideologien und Weltsichten aus, speziell den Glaube an die Macht der Künstler Wahrheiten aufzudecken.
Was ihre Werke vereint ist eine Betonung des Symbolismus, oft unter dem Deckmantel der Fantasykunst.


  • Über die Kunst

Es ist wahrscheinlich offensichtlich, dass Kunst ein wichtiger Bestandteil von Farphynis Leben ist und der Großteil ihrer Freizeit der Kunst in all ihren Farben, Formen und Gestalten gewidmet ist. Alles in allem hat ihre Kunst drei Hauptmotive, die als Farphynis drei größte Kunst-Serien angesehen werden können:

Das Refugium des Geistes

Diese Werke befassen sich mit Eigenwahrnehmung und Selbstreflexion, wie auch der Offenbarung und Visualisierung der verblüffenden Eigenarten des menschlichen Geists, Bewusstsein und Unterbewusstsein welche sich in dem Fluss der Zeit beständig verändern. Alles als Mittel der Suche der Antwort auf die Relativität der Existenz und um die eigene Postion im “Lebensnetz” zu definieren. Daher werden abstrakte Konzepte, Aspekte von Persönlichkeiten und Charakteristika in fiktive Kreaturen personifiziert, um mit ihnen zu arbeiten und sie zu analysieren um eine konstante Entwicklung zu erzielen.

Die große Kátoptron Kunst-Serie (über die Konzepte von “Alter Egos” und “Inneren Dämonen”) sind Teil von Refugium des Geistes, befassen sich jedoch mit Farphyni selbst. Sie adressieren drei symbolische Kreaturen (und ihre vielen Aspekte), welche die Personifikation der drei Säulen von Farphynis Wesen sind: Raa’Deviah, Kee’Asuriah und Yuu’Serah – als deiwos, daimonion und nous. Sie bilden einen Zirkel in dessen Zentrum alles und Void ist. Alles verändert sich mit der Zeit, aber da die Zeit selbst teil des Zirkels ist, bleibt der Zirkel der Drei bestehen, verändert, aber immer noch ein Zirkel – endlos, ohne Anfang und ohne Verfall.

 

Disparates

Die Disparates sind fokussiert auf Emotionen, Gefühle, das Morbide und Geister. Sie spiegeln Gedanken, genauso wie Weltsicht, Wahrheit, Philosophie und auch Kritik an Zeit und Dekadenz. Diese Werke dienen auch dazu, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Die Disparates deuten Ideen durch Symbole an, um das Versteckte hinter Linien, Farben und Formen zu betonen, ihnen eine ganze eigene Bedeutung zu geben. Sie sind teils surreal, teils abstrakt, um psychologische Wahrheiten und die Idee auszudrücken, hinter der physischen Welt liege eine spirituelle Realität. Dem Unaussprechlichen, wie Träumen und unbeschreiblichen Eindrücke, wird eine Form gegeben – jedoch eine symbolische, in dem Bewusstsein, dass alles subjektiv ist.
Farphyni zeichnet diese Werke um ihre Gedanken zum Schweigen zu bringen und auch zu ordnen, ebenso um ihre Erfahrungen und Erlebnisse auf Papier zu bannen.

Die hundertköfpige Hydra ist ein großer Teil der Disparates und beinhaltet einige Kunstserien und Projekte über philosophische Themen, Fragen die wir uns stellen und den Mysterien des Lebens und des menschlichen Geists.
Die Hydra repräsentiert Situationen und Gedanken, wo ein Versuch der Unterdrückung nur zu einer Eskalation und einer weit schlimmeren Situation führt. Daher muss jeder der Hydraköpfe analysiert, akzeptiert und schlussendlich in Form von Kunst befreit werden.

Anderswelt

Die Anderswelt befasst sich mit Vorstellungskraft und Kopfwelten inklusive deren (versteckte) Symbolik. Diese Kunst wird als kontemplativer Zufluchtsort von der Welt genutzt, um jenseits von den Beschränkungen der Sterblichkeit und Materialität zu träumen.
Aber Anderswelt beinhaltet auch Werke mit Bezug zu den Wundern der Welt, Märchen und Sagen, Naturgeistern, Elementarkräfte, Feen, Traumwelten und ähnlichem. Sie haben einen mehr romantischen Charakter, von einem goldenen Zeitalter der Harmonie und Wundern träumend. Es ist ein Versuch die Grenzen des Gewöhnlichen, Bekannten, Profanen zu durchbrechen, auf der Suche nach Glückseligkeit und Freiheit, jedoch mit dem Wissen, dass dies nur eine (schöne) Illusion ist.

Die Anderswelt beinhaltet narrative Werke und auch ein großes Weltenbau-Projekt: CunabulaFarphyni hat sich viele Welten ausgedacht, welche mit eigenen Rassen und Kreaturen bevölkert wurden. Diese Kreaturen ließ sie Gruppen, Stämme, Städte und Nationen bilden, welche alle eine eigene Kultur und individuelle Sagen und Legenden haben. Es macht Farphyni großen Spaß den Kreaturen eigene Geschichten und Charakterzüge zu geben. Dadurch sind im Zuge der „Weltenerschaffungen“ viele Geschichten entstanden, die Kreaturen, Nationen und Welten verbinden. Alles in allem formt dieses „Gesamtpaket“ die Dimension: Ocul’thare.
Seit 2015 fokussiert sich Farphyni darauf, die Geschichten, die in ihrem Kopf herum spuken, zu schreiben anstatt sie nur zu zeichnen. Derzeit arbeitet sie an einer Bücherserie, die die Geschichten ihrer Welten beinhaltet, von all den Kreaturen sowie Märchen, Fabeln und Legenden erzählt. Nachdem die Serie beendet ist, wird sie sie natürlich auch illustrieren.
Alles in allem nennt sie dieses gewaltige Projekt „Chronist“.

 

Mehr über Farphynis’ Symbolismus ist hier zu lesen: Der Ursprung von Nos